Minimalinvasive Zahnmedizin

Minimalinvasive Zahnmedizin bedeutet: Schädigungen und Erkrankungen an Zähnen und im Mundbereich möglichst schonend zu entfernen und dabei die durch die Behandlung verbundenen Schädigungen an benachbarten Strukturen sowie dem Gesamtorganismus möglichst gering zu halten. Dafür ist Voraussetzung, diese Schädigungen bereits im Frühfeld zu erkennen - wofür wiederum eine entsprechende Diagnostik Voraussetzung ist (siehe: Prophylaxe).

 

Dann gilt es, diese Schädigungen möglichst schonend zu therapieren. Hierbei kommen spezielle Instrumente zum Einsatz, die z.B. ultraschall betrieben sind und wesentlich kleinere Arbeitsflächen aufweisen, als dies normalerweise der Fall ist. Darüber hinaus kann eine besonders schonende Vorgehensweise gewählt werden,u m z.B. den Zahnhalteapparat zu schützen und eine möglichst optimale Wundheilung zu gewährleisten.

 

Der Heilungs- und Regenerationsprozeß kann durch spezielle begleitende Therapien unterstützt und angeregt werden. So können z.B. körpereigene Botenstoffe je anch ihrer Wirkungsweise stimuliert oder auch gehemmt werden. Auch eine Anreicherung von vorhandenen Wachstumshormonen mitlles spezieller Verfahren ist möglich. So kann Wundheilungsstörungen nach operativen Eingriffen vorgebeugt werden.

 

Wichtig ist dabei, den Körper als Ganzes zu verstehen - unser Betätigunsfeld ist zwar die Mundhöhle, aber diese steht mit dem Gesamtorganismus in Verbindung. Schädigungen im Vorfeld zu erkennen und zu beseitigen hilft Zähne und den Kiefer als Ganzes in ihrer Funktion zu erhalten und Schädigungen auf den Körper zu vermeiden. Anders herum kann der Körper in seiner Abwehrfunktion und bei seinen Aufgaben auch unterstützt werden.

 

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